Mittwoch, 17. Juli 2019

Länger leben...

In Deutschland sind ein Viertel aller Todesfälle auf Krebs zurückzuführen. Trotz aller medizinischer Bemühungen lässt sich der Tod oft nur verzögern, eine richtige Heilung steht noch aus. Wäre es nicht gut, wenn sich die Erkrankungsrate um 2/3 reduzieren liesse? Ein  Mittel gibt es bereits: Gemüse und Obst essen und sich ausreichend bewegen. Dabei sollte man soweit wie möglich auf tierische Produkte, Fisch und Molkereiprodukte verzichten. Warum? Das Essen dieser Produkte belastet den Körper mit Schadstoffen, führt durch freie Radikale zu krebserzeugenden DNA Schäden und fördert durch Wachstumshormone Zellwucherungen und damit Krebs. Die in der Umwelt enthaltenen Schadstoffe sammeln sich im Fettgewebe der Tiere und damit beim letztendlichen Endkonsumenten, dem Mensch an. Gemüse und Obst, besonders Ökogemüse, enthält so gut wie keine Schadstoffe. Darüber bildet der Köper mit den enthaltenen Spurenelementen Enzyme, die das Krebswachstum reduzieren und antioxidative Moleküle, die die freien Radikale einfangen.  Das Essen von Gemüse und Obst trägt insgesamt zur Stärkung des Organismus bei: der Bluthochdruck wird reduziert, Fett- und Cholesterinspiegel gesenkt und die körpereigene Abwehr gestärkt. 

Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es keine Nebenwirkungen. Ein Zuviel und Übergewicht sind eigentlich ausgeschlossen. Leider gibt es keine Abkürzung: viele Studien zeigen, das Pulver und Pillen z.B. in Form von Vitaminen nichts bringen. Auch Weiterverarbeitetes ist nutzlos. Zwar ist der "Beyond Meet" Burger nicht so schädlich wie Fleisch, enthält aber durch die starke Verarbeitung zu wenig Nährstoffe. Damit die Nahrung ihre positive Wirkung entfalten kann, müssen die Spurenelemente, Balaststoffe und Vitamine erhalten bleiben. Dosengemüse sollte wenig bis gar nicht gesalzen sein, da Salz ebenfalls den Körper schädigt. Der Geschmack stellt sich schnell auf die natürlich in Gemüse enthaltene, geringere Salzmenge um. Gefrorenes Obst und Gemüse sind ideal und die Nährstoffe bei der Schockfrostung bleiben weitgehend erhalten.

Warum sind trotzdem mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Industrieländern übergewichtig oder weisen Zeichen einer Fehlernährung auf (hoher Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck)? Gemüse und Obst haben keine Lobby. Es lässt sich schlecht patentieren und lediglich dort, wo es eine gewisse Marktkonzentration gibt, z.B. bei Kiwifrüchten, wird ein Sponsoring betrieben. Die Fleischindustrie gibt jedoch viel Geld für Lobbying aus. Zum Beispiel bedrängt sie die Europäische Kommission, die Kennzeichnung von "Veggieburgern" zu verbieten, um den Fleischabsatz nicht zu gefährden. Die Pharmaindustrie hat ebenfalls kein Interesse, in Studien die Wirkung der teuren Mittel einer einfachen Nahrungsumstellung (ganz ohne Nebenwirkungen) gegenüber zu stellen.

Wer mehr dazu lesen möchte, dem sei das Buch: "How not to die: Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern und bewiesenermassen Krankheiten vorbeugen und heilen" von Greger und Stone zur Lektüre empfohlen. Dabei werden viele Studien zitiert, die die Schädlichkeit des Fleischkonsums und die positive Wirkung von Gemüse und Obst für viele Krankheitsfeldern belegen.



Kommentare:

  1. Based on your writing, I doubt that your mind can be changed, though I encourage you to rethink your stance on meat (specifically organ meats and fatty fish). Though there might be some downsides, the nutrient densities in these meats far outweigh the downsides - similar to eating vegetables that might have some soil contamination (upside still greater than downside in most cases). Look through pubmed for studies, see Terry Whals as a good physician resource and a good PhD on the subject is Sarah Ballantyne.

    I'd also say vegetables should be much higher on the priority list than fruits. Most fruits are primarily a source of glucose with trace nutrients and fructose-laden fruits are probably more harmful than helpful. FWIW

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  2. Based on your writing, I doubt that your mind can be changed, though I encourage you to rethink your stance on meat specifically organ meats and fatty fish. Though there might be some downsides, the nutrient densities in these meats far outweigh the downsides - similar to eating vegetables that might have some soil contamination where the upside is still greater than downside in most cases. Look through pubmed for studies, see Terry Whals as a good physician resource and a good PhD on the subject is Sarah Ballantyne.

    I'd also say vegetables should be much higher on the priority list than fruits. Most fruits are primarily a source of glucose with trace nutrients and fructose-laden fruits are probably more harmful than helpful. FWIW

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In Deutschland sind ein Viertel aller Todesfälle auf Krebs zurückzuführen. Trotz aller medizinischer Bemühungen lässt sich der Tod oft nur...